
Das Lastenrad B2B-Team im Gespräch mit Mario Gaß, Schornsteinfegermeister in Kehl am Rhein.
Mario, du fährst ein Lastenrad bei der Arbeit. Wie bist du darauf gekommen?
Ich habe 2023 meinen Betrieb gegründet und unser Bezirk liegt in Kehl am Rhein. Da habe ich schnell gemerkt, dass die Bearbeitung des Kehrbezirks mit dem Auto schwierig ist. Im Stadtverkehr macht das einfach keinen Spaß.
Du fährst vor allem Kurzstrecken?
Genau. Ich habe auch ein kleines Büro in der Stadt mit Werkstatt. Das ist quasi die Basis für mich und meinen Mitarbeiter. Von dort kümmern wir uns um den Kehrbezirk, fahren zu den Kunden und prüfen jeden Familienofen, jede Heizanlage, damit nichts passiert.
Zwischen den Stationen, in denen wir parken müssen, liegen oft nur wenige hundert Meter. Mit dem Lastenrad ist das natürlich praktisch. Besonders praktisch ist, dass ich in Kehl mit dem Lastenrad durch die Fußgängerzone fahren darf. Das macht mich schnell. Ich hab’s mal ausprobiert: in 18 Minuten bin ich mit dem Lastenrad durch meinen gesamten Bezirk.

Hast du als Schornsteinfeger viel Werkzeug zu transportieren?
Eigentlich nicht. Meistens meinen Messkoffer und das Kehrwerkzeug, also einen Besen. Kommt ein wenig darauf an. Im Winter eher Kehrwerkzeug, im Sommer die Messgeräte für die Heizanlagen – auf jeden Fall passt alles, was ich brauche, in den Korb des Lastenrads.
Und was ich jetzt auch merke: Fürs Marketing ist es einfach genial. Ich mache viel Werbung allein damit, dass ich als Schornsteinfeger mit dem Lastenrad komme. Das ist ein ganz anderes Auftreten. Gerade bei den jungen Leuten kommt das viel besser an, als wenn ich mit dem Auto von Haus zu Haus fahre.
Was für ein Lastenrad hast du?
Ein E-Muli. Das reicht, damit ich alles dabeihabe, was ich brauche, und gleichzeitig ist es so kompakt, dass es in meinen Caddy passt. Manchmal, wenn ich doch mal viel Werkzeug brauche, packe ich das E-Muli in den Caddy, parke beim Kunden und benutze dann das Lastenrad.

Du hast also noch ein Auto als Backup?
Ja, mein Mitarbeiter und ich haben beide noch einen Caddy, aber die stehen mehr rum, als dass sie fahren. Aber wir brauchen sie, weil wir auch ein bisschen für die Brandsicherheit zuständig sind. Wenn es mal einen Brand gäbe, müssen wir halt alles dabeihaben.
Bei der Lastenrad B2B-Roadshow bieten wir ja Betrieben an, verschiedene Lastenräder kostenlos in ihrem Alltag zu testen. Hast du das gemacht?
Ja, zwei Wochen lang. Und in der Zeit hat es zwei Wochen geregnet. Aber das war gut. Ich fand es wichtig herauszufinden, ob das Lastenrad auch bei Regen Sinn macht. Und es macht Sinn. Bei unseren kurzen Strecken ist man nicht lange draußen, da macht Regen nicht viel aus. Ich habe festgestellt: Ich kann mit dem Lastenrad meine Arbeit ausführen, egal ob im Winter oder im Sommer.
Mir hat das Testen sehr bei der Entscheidung für das Lastenrad geholfen!
Was ist dein bisheriges Highlight mit dem Lastenrad?
Vor kurzem gab’s eine Berufsinfomesse in Offenburg, mit ungefähr 20.000 Jugendlichen, die sich übers Wochenende informiert haben, was sie lernen könnten. Und da gab es einen Notfall bei uns am Schornsteinfegerstand. Die hatten etwas vergessen. Da bin ich mit dem großen Karton auf dem Lastenrad zur Messe gefahren – in meiner Montur mit Zylinder und allem Drum und Dran. Schlussendlich haben die gar keinen Stand mehr gebraucht. Ein Schornsteinfeger in Kluft auf dem Lastenrad – das war der Hingucker!
Danke für das spannende Gespräch, Mario!

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Peter Herrmann
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